Der Optimierungsprozess meines eigenen Produktes | Testing Tuesday | #218

In Testing Tuesday nehme ich Produkte unter die Lupe und analysiere diese auf Qualität, Reglementierung und vor allem was zu verbessern ist damit wir Alleinstellungsmerkmale ausloben können.

In diese Folge nehme ich aber keinen Fremdartikel, sondern stelle die Evolution meines eigenen Produkts vor. Von den ersten Schritten bis zur letzten Version, die ich hergestellt habe.

Zu jeder Änderung gibt es zudem noch eine genaue Erklärung warum ich so vorgegangen bin und was ich mir davon versprochen habe. Angefangen von der Entwicklung der Verpackung bis hin zu technischen Veränderungen an dem Produkt, um für den Kunden einen echten Mehrwert zu bieten.

Gute Ideen werden gerne kopiert, daher gab es natürlich auch hier die Copy Cats die auf den Zug aufgesprungen – seht aber selbst!

Einfuhrumsatzsteuer vermeiden – Legal | #216

In diesem Video geht es um die Einfuhrumsatzsteuer und wie man diese absolut legal vermeiden kann.

Die Einfuhrumsatzsteuer wird pflichtig, wenn man Ware aus einem nicht EU-Land in die Europäische Union importiert. Diese muss vorfinanziert werden und kann im Anschluss als Umsatzsteuer wieder geltend gemacht werden.

Wenn man bspw. Ware von im Wert von 100.000 Euro importiert, fällt eine Einfuhrumsatzsteuer von zusätzlich 16.000 Euro an.

Vier Voraussetzungen müssen hierfür erfüllt werden. Man muss selbst über die Ware verfügen. Man muss selbst der Importeur sein. Einfuhr aus einem EU-Land, in dem man keine Niederlassung hat, dass sie nicht zwischengelagert werden darf und auf direktem Wege nach Deutschland transportiert werden muss.

Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann man einen Fiskalvertreter bestellen. Das übernimmt meist die Spedition, nach vorheriger Absprache.

So hat man die Möglichkeit, die Einfuhrumsatzsteuer zu umgehen.

Viel Spaß mit dem Video!

Fake Amazon Bewertungen aufgedeckt und den Trick erklärt |#215

Eine Amazon Bewertung wird gerne gefakt wenn es einen Vorteil bringt. Aber was sich hier der Händler geleistet hat, ist schon sehr grenzwertig.

Im Zuge meines Tests ist mir dein Händler untergekommen der mit einem einfachen Trick eine positive Amazon Bewertung generiert hat für ein Produkt das am Ende eher untere Nahrungskette ist. Und nicht nur bei mir, sondern auch bei einigen anderen Testern hat der Trick funktioniert.

Solche Amazon Fake Bewertungen können bei dem „echten“ Kunden für sehr viel Frust sorgen, da die Reviews die er seinem Kauf zu Grunde legt, nichts mit dem Produkt zu tun haben mit dem Artikel den er gekauft hat.

Viel Spaß bei dem Video

Amazon FBA Bewertungen kaufen | Was macht der Wettbewerb? | #214

Dieses Video zeigt, wie Amazon FBA-Verkäufer vorgehen, um Fake-Bewertungen zu generieren.
Eine Möglichkeit wäre, dies auf Facebook zu tun und sich dort für solche Gruppen zu registrieren. Sobald man eine Message in die Gruppen schreibt, erhält man sofort jede Menge Nachrichten.

Eine andere Alternative wäre der Ablauf in den folgenden 4 Phasen:

Phase 1 = Kontaktaufnahme:
Wenn man mit dem Seller direkt schreibt, fordert dieser einen Screenshot des Käuferaccounts ein, damit er überprüfen kann, ob das Konto überhaupt relevant ist.

Man sollte dann seine E-Mail-Adresse an den Seller senden, damit er überprüfen kann, ob er von der E-Mail-Adresse in der Vergangenheit evtl. abgezogen wurde.

Das Produkt selbst schickt man am besten über die Amazon-Suche, da es so natürlich wie möglich aussehen soll.

Phase 2 = Kauf:
Nach dem Kauf erstellt man einen Screenshot (als Beleg) vom Kauf und dokumentiert noch den Bestellcode per Text.

Phase 3 = Bewertung:
Am Ende des Bestellprozesses erfolgt Produktbewertung, die an Amazon weitergeleitet wird.

Phase 4 = Erstattung:
Die 4. Und somit letzte Phase wäre die Rückerstattung. Dies findet in den meisten Fällen via Paypal statt

Nun kommen aber die Fallen für den Händler und für den Seller:
Die Bewertung kann möglicherweise nicht freigeschaltet werden, da Amazon festgestellt hat, dass diese gefaked/gekauft wurde.

Darüber hinaus hofft der Seller möglicherweise darauf, dass man es vergisst und erstatten das Geld nicht zurück.

Der Käufer hat die Möglichkeit, das Produkt schlecht zu bewerten und es zurückzuschicken.

Folgen der Mehrwertsteuersenkung über die keiner spricht | #213

In dieser Folge geht es um die Mehrwertsteuersenkung die fast keiner auf dem Schirm hat.

Zuerst spricht Jens und Siegfried Behr darüber , was mit denen passiert ist, die die Mehrwertsteuer nicht rechtzeitig geändert haben. Das Ergebnis ist, dass eine Gutschrift erstellt werden muss und die Rechnung mit dem korrigierten Steuersatz neu geschrieben werden muss.

Es wird weiterhin das Thema „Umsatzsteuer Nachbesteuerung“ aufgegriffen.

Jens erzählt eine Geschichte über eine Person, die eine falsche Mehrwertsteuer auf den Rechnungen ausgeweisen hat (19% statt 23%). Im Nachgang mussten alle Rechnungen korrigiert bzw. neu geschrieben werden. Nach Anweisung des Finanzamtes, mussten nunmehr alle korrigierten Rechnungen per Einschreiben mit Rückschein an alle Käufer versandt werden, was unnötige Kosten verursacht.

Ein weiteres Thema sind die „Jahresgebühren“ bei bspw. Vereinen. Sind diese Gebühren abzugrenzen oder nicht?

Warum wurde die Umsatzsteuer überhaupt gesenkt und welche Folgen hat dies?

Eine Sache, die viele Leute denken, ist, dass die Preise billiger werden, was allerdings meinst nicht der Fall ist. Nur weniger Händler oder Firmen geben den gesenkten Steuersatz an den Endkunden weiter. Macht die Mehrwertsteuersenkung überhaupt Sinn und wenn ja, für wen?

Am Ende des Videos geht es um den Umtausch/Rückgabe von Waren und wie man mit Gutscheinen umgehen sollte.

Wenn Dich das interessiert, solltest Du das Video auf jeden Fall bis zum Schluss anschauen

Viel Spaß mit dem Video!

Amazon FBA Anfänger Fehler vermeiden | #210

In diesem Video geht es um die drei typischen Anfängerfehler und meine Tipps, diese zu umgehen.
Fehler 1: Die meisten von Euch sind der Meinung, dass der Warenversand per Luftfracht günstiger ist als per Seefracht.

Die Gebühren für die Luftfracht beinhalten meist alle erforderlichen Kosten wie die Mehrwertsteuer und die Zollgebühren. Bei der Seefracht hingegen, werden alle weiteren Kosten für bspw. Zollabfertigung, Atlasgebühr, Etikettieren pro Karton, Markieren pro Platten und der Transport zum Schiff plus mögliche weitere Gebühren noch zusätzlich erhoben.

Des Weiteren kann man der Spedition erst mitteilen wenn diese schon Unterwegs ist in welches Lager sie geliefert werden soll.

Wir unterscheiden hier 2 Arten von Seefrachten: FCL = (Full Container Load) und LCL = (Less Container Load).

Ich empfehle FCL, denn bei der Seefrachtvariante „Less Container Load“ besteht das Risiko, dass wenn jemand illegale Ware in einem Container gelagert hat, dass in diesem Zuge die komplette Fracht eines Schiffes einbehalten werden kann und dies trifft möglichweise auch Deine Produkte, wenn diese zusammen auf einem Schiff transportiert wurden.

Des Weiteren gibt es die klassische Luftfracht, die über keine eigenen Flugzeuge verfügt. Hier muss man sich eigenständig um die Zollabfertigung bzw. um die Voraussetzungen kümmern, damit die Ware auch problemlos vom Zoll akzeptiert und genehmigt wird. Um Kosten, Zeit und Aufwand zu sparen, macht es Sinn, hierfür einen Carrier zu engagieren.

Fehler 2: Die Berechnung der Zollgebühren. Die meisten rechnen einfach mit einer Pauschale von 5-7% für die Zollgebühren und hier kann man schon einen fatalen Fehler in seiner Kalkulation begehen.
Es gibt 2 Faktoren, die zu berücksichtigen sind: Zum einen, aus welchem Land wurde es importiert und zum anderen, um welche Art von Produkt handelt es sich? Im Idealfall liegt einem die Zolltarifnummer für das Produkt vor oder man sollte sich bemühen, diese ggf. zu ermitteln.
In China ist man verpflichtet, Zollgebühren zu zahlen! Für andere Länder existieren Abkommen mit der Europäischen Union, die regeln, dass die Zollgebühren entfallen.

Fehler 3: Man muss zwingend prüfen, ob die Vorgaben für das Amazon-Lager eingehalten werden (Gewicht pro Karton max. 30kg und die Größe der Verpackung/s. Vorgabe). Hält man diese Dinge nicht ein, kann es passieren, dass die Ware nicht eingelagert werden kann und dann steht man vor dem nächsten großen und teuren Problem.

Beim Versand per Seefracht sucht man sich am Besten einen Spediteur, der alle erforderlichen Maßnahmen überprüft und abstimmt, damit die Ware entsprechend „Amazon ready“ vorbereitet ist und zum Zielort transportiert werden kann.

Ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Man benötigt einen Bolzenschneider um dem Bolzen am Container zu lösen.

Viel Spaß mit dem Video!

Preisverhandlung mit Lieferanten in China | #209

In diesem Video geht es um die Preisverhandlung mit den Lieferanten in China.

Viele gehen davon aus, dass man ohne Probleme 20 – 30% an Marge aushandeln kann. Leider ist das nicht so.

Die Preise auf Alibaba sind schon recht angemessen, da die Verkäufer nicht zu hohe Preise verlangen können.

Auf Alibaba hast Du die Möglichkeit zu Filtern und nach geeigneten Lieferanten zu suchen. Hier grenzt Du am besten etwa 5-10 Lieferanten ein. Bei den angezeigten Vorschlägen wirst Du schnell erkennen, dass etwa 2 davon extrem vom Preis abweichen, ein Hinweis darauf, dass Du diese unberücksichtigt lassen solltest. Der Rest wird sich in einer ungefähr gleichen Preisspanne bewegen und Du kannst davon ausgehen, dass diese faire und realistische Preise anbieten.

Du solltest mit dem uninteressantesten Lieferanten zuerst verhandeln, bis nichts mehr geht und der Lieferant am Ende absagt. Nur so weißt Du, wie tief Du den Preis verhandeln kannst. Es gilt aber immer auch, dass nicht nur der Preis selbst zu verhandeln ist, sondern auch die Qualität.

Konzentriere Dich auf den Lieferanten, mit dem Du auch tatsächlich zusammenarbeiten möchtest. Sage ihm offen den niedrigsten Preis, den Du angeboten bekommen hast und gib ihm den Hinweis, dass Du natürlich lieber mit ihm ins Geschäft kommen möchtest. Hier besteht eventuell nochmals ein Verhandlungsspielraum, der den Preis nach unten drücken kann.

Ist ein gewünschter Preis abgegeben worden, solltest Du Deine Kalkulation noch einmal überprüfen und dem Hersteller mitteilen, dass Du ihm beispielsweise nicht die vereinbarten 7,40€ sondern sogar bereit wärst, ihm 8€ zu zahlen, vorausgesetzt Du erhältst die beste Qualität.

Die Vorteile: Du hast eine top Qualität für 8€ statt für evtl. 10€, sehr schnelle Lieferzeiten und der persönliche Kontakt bzw. die Geschäftsbeziehung mit dem Lieferanten ist hergestellt.

Viel Spaß mit dem Video!

Reporting nach der Qualitätskontrolle in China | #208

In diesem Video geht es um das Reporting nach der Qualitätskontrolle und was dies beinhalten sollte.

Zunächst erklärt Jens genau, welche Punkte für das Reporting wichtig sind. Die Basis hierfür ist ein golden Sample zur Kontrolle und zum Vergleich des gelieferten Produkts / der gelieferten Ware. Anschließend wird überprüft, ob das Produkt die gewünschten Anforderungen erfüllt und die erforderlichen Tests bestanden hat.

Jens fährt mit AQL (Qualitätsstandards) fort, die die Anzahl der Fehler enthalten, die evtl. gemacht wurden, und wie viele Fehler auftreten können und dürfen.

Wie wichtig sind die „Import Remarks and Photos“? Hier wird jeder Fehler nochmals detailliert aufgelistet und anhand von Fotos dem Hersteller genau aufzeigt, welche Fehler erkannt und möglichweise beseitigt werden können.

Anschließend geht es mit dem Thema „On-Side-Test“ weiter. Diese beinhalten verschiedene Tests, die durgeführt wurden, mit exakter Beschreibung der Tests und deren Ergebnisse. Eine Möglichkeit ist hier beispielsweise der „Klebebandtest“, hiermit kann man prüfen, ob die Farbe auf der Oberfläche hält und sich nicht löst. Eine Vielzahl an Möglichkeiten kann genutzt werden, um die Qualität der Produkte selbst zu testen. Jens gibt Dir dazu einige Hinweise.

Ein weiterer Punkt ist das „Labeling“, die genaue Produktbezeichnung und weitere Angaben, die auf der Verpackung deklariert werden müssen.

Zum Schluss zieht Jens ein Resumee zu dem Inspektionsreport.

Viel Spaß mit dem Video!

Produktlebenszyklus ist entscheidend für deine Amazon FBA Produktstrategie | #207

In diesem Video geht es um den Produktlebenszyklus einfach erklärt an mehreren Beispielen.

Als Produktlebenszyklus Beispiel wäre hier die Knoblauchpresse zu nennen, die bereits eine beständige Beliebtheit von mehr als 20 Jahren aufweist und auch in den nächsten 20 Jahren wird es diese mit Sicherheit noch geben.
Elektronikprodukte hingegen lassen sich schon nach 2 Jahren nicht mehr gut und profitabel verkaufen, da sich die Technik viel zu rasant verändert und verbessert.

Des weiteren gibt es Trendprodukte, mit denen man nur in einem kurzen Zeitraum viel Profit machen kann. Bestes Beispiel wären die sogenannten Fidget-Spinner und Atemschutzmasken, nach dem Hype sinkt die Verkaufszahl rasant.

Jens erklärt hier genau den 5 Phasen Lebenszyklus eines Produkts. Du bekommst Step by Step den Prozess vom Produktlaunch bis hin zu zur Degenerationsphase vermittelt.

Es ist enorm wichtig, ganz genau darauf zu achten, in welchem Lebenszyklus sich das Produkt befindet. Hier ist das Beispiel „Atemschutzmasken“ zu erwähnen, in diesem Zyklus (am Ende des Prozesses), fährt man eher Verluste, statt Gewinne ein. Um das Ganze zu testen, macht es Sinn, bspw. auf Amazon die Konkurrenz zu beobachten.

Zusammengefasst: Man sollte nicht mit Trendprodukten starten, die aufgrund der Kurzlebigkeit nicht die gewünschten Gewinne einbringen, sondern man ist definitiv besser beraten, sich für Produkte mit einem langen Lebenszyklus zu entscheiden um ein Amazon FBA Business zu starten.

Viel Spaß mit dem Video!

Kann man nur auf Alibaba den Hersteller für eigenes Produkt finden? | #206

Die Frage höre ich immer wieder – Kann man nur auf Alibaba den Hersteller für eigenes Produkt finden? Heute gehe ich dieser Frage auf den Grund und erkläre wie ich das sehen.

Für die meisten Einsteiger stellt sich die Frage wo bekomme ich am günstigsten meine Produkte her Gerade für Amazon FBA – Alibaba ist dann meist sofort im Kopf. Aber Ist das wirklich der richtige Marktplatz oder sollte man sich vielleicht auch mit den inländischen Herstellern beschäftigen die keine internationale Erfahrung haben – aber deutlich günstiger sind?

Den Hersteller für das eigene Produkt zu finden ist für viele eine echt Herausforderung. Hier teile ich dir meine Gedanken hierzu